Der Aletsch-Gletscher
Thursday, April 24th, 2008Die Schweiz ist die Heimat des größten Gletschers Europas, der ‚Aletsch-Gletscher’ heißt. Wenn dieser Gletscher schmelzen wird, so wird das Schmelzwasser genug sein, um täglich für sechs Jahren einen Liter Trinkwasser für jede Person auf der Welt zur Verfügung zu stellen. Eis für den Gletscher fließt aus vier verschiedenen Quellen und trifft zusammen am ‚Konkordiaplatz’. Hier ist die Eisscholle am tiefsten. Wenn man auf dem Konkordiaplatz steht, so steht man auf 900 Meter dicken Eis.
Anderseits, trotz des furchterregenden Ausmaßes des Gletschers ist es doch zerbrechlich. Seit dem Höhepunkt seines Ausmaßes in 1859/60, ist der Gletscher rund 3 Kilometer zurückgegangen. Diese Auswirkung des Klimawandels wird in der Schweiz überall erlebt.
Ski-Alpin in der Schweiz ist auf dem Aletsch-Gletscher erfunden worden. Heutzutage wird in den Alpen Ski gefahren, vor 120 Jahren war es jedoch noch unbekannt. Der Brite Knocker ist als erste in der Schweiz über dem Eis mit Ski geglitten. Mit 19 Jahren hat Engländer Arnold Lunn in 1908 den Alpin Ski Club in London gegründet. Die Volkstümlichkeit der Skisportarten ist in dem letzten Jahrhundert schnell gestiegen, und jetzt ist Skifahren der Nationalsport der Schweiz und Österreichs. Daher ist Schnee und Wintersport ein teil der Nationalidentität der Schweiz.
Trotzdem, kann Skifahrer nur in einer Höhe von mehr als 1800 Metern betrieben werden. Die Skiorte, die Niedriger liegen, müssen ihre Pisten mit Kunstschnee bedecken. Zusätzlich, beschleunigt die Erderwärmung, und der Klimawandel wird sehr gefährlich für Schweiz und die Zukunft der ganzen Alpenlandschaft. In 2007, fragte die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb ob es sich lohnte, wieder in Beschneiungsanlagen zu investieren. Dazu sagte sie voraus, dass die Skiorte nie wieder Touristen anziehen wurden, wenn es so wenig Schnee gäbe. Wenn ihre Voraussage zu trifft, so müsste die Tourismus-Industrie der Schweiz sich ein neues Image geben.
Der Treibhaus-Effekt hat eine Auswirkung nicht nur für die Touristen, sondern auch für die, die in der Schweiz leben. Oft ist es der Fall, dass die Felsen auf den Bergen mit Eis bedeckt sind. Wenn das Eis schmelzen würde, so würden die Felsen, welche auf den Bergen stehen, in die Täler rollen. Die meisten Menschen leben nicht auf den Bergen, sondern in den Tälern. Deswegen, sind Barrieren auf den Hängen gebaut worden, um die Dörfer gegen Steinschläge zu schützen.
Der Aletsch-Gletscher ist für die Umweltschützer besonders wichtig, weil er in der UNESCO-Weltserbeliste steht. In dem Bericht um Aletsch ist Energieeinsparung gefordert. Jedoch, benutzen Skiorte usw. Doch fossile Brennstoffe und andere Produkte die für die Schmelzung der Gletscher verantwortlich sind. Diese Tatsache stellt die Frage, ob das Naturerbe der Schweiz Klimawandel überleben kann.
